Soziales Projekt – Eine reparierte und sauberere Wohnung für arme Leute – Erledigt

Im Rahmen dieses Projektes haben wir der Familie Ghergar geholfen, die in Armut im Dorf Vidra, Bundesland Arad wohnt. Die Familie besteht aus drei Personen: dem 86-jährigem Vater, der 76-jährigen Mutter und dem 36-jährigen Sohn, der leichte psychische Probleme hat. Als unsere jungen Volontäre zum ersten Mal die Familie besuchten, hatten sie gerade eine neue Wohnung aufgebaut hatten. Diese bestand aus einem Zimmer und einem Korridor. Leider Gottes hatten sie keinen elektrischen Strom, das Haus war auch noch nicht fertig gestellt, der Boden bestand aus Erde, in der wir Rattenlöcher gefunden haben, die Betten waren sehr alt und bereits dabei zu zerfallen und Decken hatten sie ebenfalls keine. Der Ofen war alt, heizte nicht und gab nur Rauch von sich, so daß die Wände schwarz  waren. Sie hatten auch keinen Schrank (die Kleidung war auf einem Seil im Dachboden aufgehängt, den man sehen konnte, da der Dachboden noch kein Dach hatte), und die Kleidung die wir sahen, ähnelte mehr einigen Fetzen als Kleidungsstücken.

Der Korridor hatte keine Eingangstür, und dadurch, daß die Decke noch nicht fertig war, waren die Seitenfenster noch ohne Glas, so daß im Winter jedes Mal ein sehr starker Zug entstand. Desweiteren hatten sie auch keinen Schornstein im Haus, so daß der Rauch oft ins Haus ging, dadurch die Wände schwarz färbte, was es unmöglich machte sich im Zimmer aufzuhalten, vor allem im Winter wenn der Wind wehte.

Nachdem wir die Verhältnisse, in denen diese Familie lebte, gesehen hatten, haben wir uns bei den Nachbarn über sie erkundigt und erfahren, daß sie ihr ganzes Leben lang arm waren aber sehr fleißig, und niemals etwas von anderen verlangt hatten. Der Junge, der leichte psychische Probleme hat, ist im Dorf sehr anerkannt, da er beim Sozialdienst des Rathauses arbeitet, sehr fleißig ist und ein exzellentes Gedächtnis hat.

Alle Häuser der Nachbarn waren gut erhalten. Vor einigen Jahren, fiel das alte Haus dieser Familie aufgrund des Gewichtes des Schnees einfach in sich zusammen, so daß die Drei ihr Obdach im Winter verloren. Die Familie mußte ihre Tiere verkaufen und hat mit Hilfe der Nachbarn und eines netten Baumeisters das Haus aufgebaut, in dem sie jetzt lebt. Sie können es auf dem Foto sehen. Von dem wenigen Geld, das sie hatten haben sie es nicht geschafft, mehr als zwei Fenster und eine Tür zu kaufen. Doch eine Sache hat uns positiv überrascht: alle Nachbarn haben unsere Arbeiter darin unterstützt, der Familie zu helfen.

Ein Nachbar, der 200 Meter weiter weg wohnte und ein sehr langes Verlängerungskabel besitzt, hat uns mit Strom für die Betonierung versorgt. Seine Frau, hat ohne daß wir davon wußten, eine junge Ziege geschlachtet und unseren  Arbeitern eine Mahlzeit zubereitet. Einen Tag später wurde auch ich zum Essen bei den Nachbarn eingeladen, die mir im Namen der anderen Nachbarn für die Wohltätigkeitsaktion dankten. Desweiteren haben wir Sand und Kies von den Nachbarn bekommen, und manche haben persönlich unseren Volontären geholfen.

Im Rahmen dieses Projektes konnten wir alle elementaren Bedürfnisse dieser Familie decken. Wir danken unseren Volontären Handwerkern und Jugendlichen aus den Bezirken Arad, Bacau und Neamt.

 

 

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